Ich musste immer ALLES haben - je mehr, umso besser. Je günstiger das Schnäppchen, umso glücklicher war ich. Mein Kleiderschrank war voll mit Zeug und mehr als die Hälfte wurde niemals getragen. Irgendwann hatte ich auf diesen Konsumwahnsinn keine Lust mehr. Es fühlte sich an, als wenn mich Besitz erdrücken würde. Mit den Jahren wurde mein Kaufverhalten immer weniger, bis ich irgendwann kaum noch neue Kleidung, Schuhe und Taschen kaufen wollte. Besuche ich jetzt einen Laden oder Onlineshop, dann sind es meist Second-Hand-Stücke oder fesche Fair-Fashion Marken, die ich mit gutem Gewissen in meinen Schrank hängen kann.