Wassereinlagerungen - Was tun?

Wassereinlagerungen – Was tun?

Wasseransammlungen, Einlagerungen oder Ödeme sind keine Seltenheit und meist auch keine dramatische Sache. Was man dagegen tun kann und welche vorbeugenden Maßnahmen es gibt möchte ich euch gerne zeigen.

Was sind Ödeme?

Wassereinlagerungen oder auch Ödemen genannt, entstehen durch eine Veränderung der Kapillaren beziehungsweise der Durchfluss des Blutes wird gehemmt. Wasseransammlungen deuten immer auf ein Ungleichgewicht des Wasserhaushaltes hin. Dafür können unterschiedliche Dinge verantwortlich sein:

  • Eiweißmangel
  • Störung des Lymphabflusses
  • Erhöhter Druck in den Blutgefäßen
  • Erhöhte Durchlässigkeit der Zellwände

Wichtig!

Sollte man über einen längeren Zeitraum ständig vermehrt Wasser in Beinen, Armen oder dem Gesicht erkennen, wäre eine Vorsorgeuntersuchung ratsam. Wasseransammlungen können durch unterschiedliche Dinge hervorgerufen werden – eben auch durch Krankheiten wie Herz- und Niereninsuffizienz, Leberzirrhose, Abnahme von Bluteiweiß oder Störung des Venenabflusses.

Ebenso können Medikamente für Wassereinlagerungen verantwortlich sein, dazu zählen oft CortisonAntidepressiva oder Calciumantagonisten.

Falls sich jemand unsicher fühlt, geht zum Arzt!

Weiters können Wassereinlagerungen auch durch ständiges Stehen oder Sitzen, Fehl- oder Mangelernährung, sowie durch zu wenig Bewegung entstehen.


Wassereinlagerungen – Was tun?

#1 Salz

Ein Übergenuss an Salz ist oft verantwortlich für  Ansammlungen von Wasser im Körper.
Eine Menge von 6-10g Salz pro Tag wäre ok, aber das wird leider oft stark überschritten.
Rechnet doch mal alle Salzmengen die ihr pro Tag konsumiert zusammen.
Ihr werdet staunen, wie viel “verstecktes” Salz ihr tatsächlich konsumiert.

Wassereinlagerungen - Was tun?


#2 Milchprodukte

Weiters können auch Milch und Milchprodukte für Wassereinlagerungen und Cellulite verantwortlich sein. Das aufgenommene Milch-Eiweiß kann nämlich nicht ideal in unsere Zellen aufgenommen werden. 

Weitere Gründe auf Milchprodukte zu verzichten wären:

  • Allergien und Intoleranzen (Milchallergie oder Lactose)
  • Verantwortlich für Atemwegserkrankungen
  • Diabetes
  • Akne
  • Osteoporose
  • Krebs

Studien: Akne , Diabetes , Krebs

Milch und Milchprodukte deswegen sparsam oder überhaupt nicht konsumieren und auf pflanzliche Alternativen umsteigen. 


#3 Einfache Kohlenhydrate

Neben Milch und Salz können auch enorme Mengen an einfachen Kohlenhydraten aus Getreide und Zucker dafür verantwortlich sein.

Meistens wird nach dem Training eine ordentliche Portion Kohlenhydrate zugeführt. Da Kohlenhydrate unsere geleerten Glykogenspeicher wieder auffüllen und Glykogen an Wasser gebunden ist, wird daher auch mehr Wasser eingelagert.

Bei den meisten Diäten wird der Kohlenhydratkonsum stark reduziert – Grund warum viele in den ersten Tagen viel Gewicht verlieren. Das angesammelte Wasser wird somit abgebaut, aber kein Fett!!

Diese Wasseransammlungen sind daher vorprogrammiert – ein normaler Konsum von Kohlenhydraten ist daher ganz ok. Wer das überschüssige Wasser reduzieren möchte, der sollte einfach weniger einfache Kohlenhydrate in Form von Brot, Pasta, Reis, Zucker und Süßwaren zuführen. Gemüse und Obst enthalten zwar auch Kohlenhydrate, aber wirken sich nicht so dramatisch auf den Wassergehalt im Körper aus. 

Was euch ebenfalls interessieren könnte:

Kurz nach einem anstrengenden Training kann man Kohlenhydrate aufnehmen, ohne das man Fett aufbaut. Wie schon erwähnt, sind unsere Glykogenspeicher nach einem Training geleert. Unser Körper will somit sofort die geleerten Speicher füllen und das funktioniert eben mittels Kohlenhydraten. Sie werden in erster Linie, zum Auffüllen verwendet und nicht als Fett gespeichert. Nach dem Training kann man also “normale” Mengen an kohlenhydratreichen Lebensmitteln konsumieren.


#4 Wasser

Ein weiterer Grund kann die fehlende Flüssigkeit sein. Wer viel Wasser oder ungesüßten Tee trinkt, unterstützt seinen Körper beim Abbau von überschüssigen Wasser.
Man sollte jedoch keine 3 Liter auf einen Schlag trinken – verteilt über den gesamten Tag und mindestens 1,5 Liter wären ratsam. 
Neben Wasser sind Tee, wie Brennnesseltee oder Produkte aus Brennnesseln sehr beliebt, wenn es um den Abbau von Wassereinlagerungen geht.

Wassereinlagerungen - Was tun?


#5 Bewegung & Sport

Den Großteil des Tages vor dem Computer sitzen oder auf den Beinen verbringen, ist einfach zu eintönig für unseren Körper – bringt Abwechslung in euren Alltag. Bewegung und kleine Sitzpausen sind hier ratsam. Wassereinlagerungen - Was tun?

Zusätzlich hilft Sport das überschüssige Wasser aus dem Körper zu befördern. Die Lymphe und Venen werden aktiviert und regen den Rückfluss des angestauten Wassers an.


#6 Mineralstoffe und Vitamine tanken

Vitamine und Mineralstoffe können ebenfalls behilflich sein, wenn es um das Thema Wassereinlagerungen geht. Sie helfen unserem Körper überschüssiges Wasser aus dem Gewebe zu transportieren.

Wassereinlagerungen - Was tun?

  • Kalium ( Apfelessig, Löwenzahn, Melanzani, Kürbis, Karotten, Bananen, Himbeeren, Johannisbeeren, Avocado, Marillen, Kohlrabi, Banane, Pilze, Spinat, Nüsse)
  • Magnesium ( Kürbiskerne, Kakao, Sesam, Mohn, Brennnessel, Bananen, Qunioa)
  • Vitamin B6 (Bananen, Kohl, Nüsse)

#7 Wechselduschen

Wechselduschen können kleine Wunder bewirken – einfach morgens in der Dusche das Wasser für 10 Sekunden heiß, 10 Sekunden kalt aufdrehen und den Vorgang 3x wiederholen.

Grundsätzlich gilt:

  • Abwechslungsreiche gesunde Ernährung
  • Viel Wasser trinken
  • Sport & Bewegung

Falls ihr weitere Fragen zu diesem oder einem anderen Thema habt, einfach Kommentar hinterlassen oder ein Mail an nina@bodyholic.at senden.


*Anzeige

DONT BE SHY, SAY HELLO

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Zustimmen